Die Firma Aboalarm betreibt einen ganz besonderen Abzockdienst.

Angehende Fotomodelle bemühen sich eine Karriere zu starten und schließen Verträge mit diversen Agenturen und Dienstleistern um Aufträge für künftige Fotoshootings zu ergattern oder die eigenen Referenzen durch das Mitwirken bei Werbeproduktion zu fördern, eine der Anbieterinnen auf dem deutschen Markt ist die Modelsweek.

Wie zockt Aboalarm ab?

Sie betreiben einen Blog und hetzen Kunden verschiedenster Unternehmen auf, damit diese in der Folge ein Bedürfnis bekommen ganz schnell vorangehend abgeschlossene Verträge zu kündigen. Die auf diese Weise angelockten Menschen werden nun zu Opfern, denn sie glauben an die vielen Märchen die Aboalarm verbreitet um die eigene Kasse klingeln zu lassen. Hat der Trick geklappt entlocken sie den Fotomodellen ihre Daten um eine automatisierte Kündigung zu generieren.

Erst wenn das Modell seine Daten eingegeben hat informiert Aboalarm das Model über die Kosten. Ganz versteckt und auf den ersten Blick als kostenlos getarnt soll der Versand der Kündigung per Fax zu einem Wucherpreis von bis zu 3,50 € abgerechnet werden. Auf diese Weise kann Aboalarm recht schnell und unkompliziert 1.000 Faxe kostenlos mit einer Maschine verschicken und dafür 3.500 Euro kassieren. Eine wahre Gelddruckmaschine auf dem Rücken verschiedenster Unternehmen und zu Lasten der Modelopfer die sie damit eingefangen haben.

Damit nicht genug, denn der Versand der vorgefertigten Kündigung bringt den Modellen nichts, da die Verträge häufig aus einer Zeit stammen, in denen die Schriftform mit eigenhändiger Kündigung vereinbart war oder aber inzwischen nur noch mit einer Legitimations-PIN per Email möglich sind, die fremden Trittbrettfahrern wie Aboalarm schon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht übertragen werden darf.

Sollte jemand also behaupten, dass er eine derartige Kündigung von Aboalarm hat verschicken lassen, kommen für jeden Fall einige hundert Euro Strafzahlungen auf denjenigen zu, der die Daten unberechtigt an Aboalarm übertragen hat.

Aboalarm zieht es daher mutmaßlich vor, die Faxe ohne Kennung und anonym zu versenden, damit sie für den Schaden nicht so leicht verantwortlich gemacht werden können, mal sehen wie lange das noch gut geht. Sobald ein Modelopfer dann vor Gericht steht gab es nach hiesiger Kenntnis bis heute noch keinen einzigen Fall, in dem Aboalarm einem Model den zugefügten Schaden ersetzt hätte.

Die durch Aboalarm abgezockten Modelle sind fassungslos. Erst werden mit eigenen Worten der Aboalarm Redaktion die Dienstleistungen zur Optimierung der Karriere bis auf das allerletzte heruntergemacht, dann werden fürchterliche Hetzkommentare darunter verbreitet, um die Masse der Leser mit Lügen und falschen Tatsachen reif zu machen sofort bei Modelsweek zu kündigen. Danach bietet dieses dubiose Unternehmen den Modellen ein automatisiertes Scheinkündigungsverfahren an, bei dem am Ende per PayPal-Zahlung massenhaft Geld abgezockt wird.

Wie ungeheuerlich die vielen Opfer von Aboalarm diese hinterlistige Masche finden kann man überall im Internet finden zum Beispiel bei Trustpilot, dort schreibt Oliver am Mittwoch, 21. Februar 2018:

„FINGER WEG!
Die Kosten 3,49 werden erst am Schluss angezeigt, das mach einen unseriösen Eindruck.
Problem läst sich auch nicht mit PayPal lösen, auf Grund falscher Daten Hinterlegung Tel. nicht gültig…usw.
fazit : Geld kassiert, Ware nicht geliefert. reagiert nicht auf Anfragen ……“

Wenn Ihr auch noch Hinweise habt, wie sie Euch abgezockt haben schickt uns bitte eine Email.

News Reporter

1 thought on “Modelabzocke bei Aboalarm

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